Fußchirurgie

Beschwerden an den Füßen lassen sich häufig durch Einlagen, angepasstes Schuhwerk und gezielte Krankengymnastik verbessern oder ganz beseitigen. In einigen Fällen kann aber auch ein operativer Eingriff notwendig sein. Für den Fuß gibt es eine Vielzahl spezieller Operationsverfahren, die von der Korrektur von Fehlstellungen über die Versteifung von Gelenken bis zum Einsetzen künstlicher Gelenke reichen.

 

Dr. Sebastian Ropohl ist zertifiziertes Mitglied der Gesellschaft für Fußchirurgie und verfügt über langjährige Erfahrung als Fußchirurg. Er operiert im Bethesda Allgemeines Krankenhaus in Bergedorf.

 

 

 

 

Bei diesen Fußerkrankungen kann unter Umständen eine Operation notwendig sein:

  • Großzehenballen (Hallux Valgus)
  • Arthrose des Großzehengrundgelenks
  • Hammer-, Krallen-, Klauenzehe
  • Fersenschmerz im Fußsohlenbereich
  • Fersenschmerz im hinteren Fersenbereich
  • Anfallsweiser Mittelfußschmerz (Morton-Metatarsalgie)
  • Krankhafte Fußsohlenbeschwielung
  • Schneider- oder Kleinzehenballen

Nicht bei allen Fußdeformitäten und Beschwerdebildern ist jedoch ein operatives Vorgehen erforderlich. Oft reichen konservative Therapien völlig aus, um das Beschwerdebild entscheidend zu verbessern. Deshalb gilt es, zunächst die konservativen Therapiemöglichkeiten auszureizen, bevor ein operatives Vorgehen notwendig wird.

 

Vor jeder Operation erfolgt ein ausführliches, aufklärendes Gespräch mit dem Patienten über operative Risiken und Möglichkeiten sowie auch alternative Behandlungsmethoden. Zudem wird ausführlich über die postoperative Nachbehandlung und die Prognose des operativen Eingriffs gesprochen. Die Behandlung fußchirugischer Deformitäten und Beschwerdebilder erfolgt zudem in intensiver Zusammenarbeit mit Orthopädietechnikern, die z.T. Schuhversorgung und Einlagenversorgung zusammen mit den Ärzten in der Praxis vornehmen. Dieses erspart dem Patienten Wege und fördert die Kommunikation zwischen Patient, Techniker und Arzt. Nur so ist eine suffiziente Versorgung möglich.

 

Nach der Operation

Bis zur Wundheilung (in der Regel ca. zwei Wochen) sollten Sie den Fuß unbedingt schonen, das heißt, Sie sollten nur die unvermeidlichen häuslichen Verrichtungen ausführen. Lagern Sie Ihr Bein immer hoch, lassen Sie es nicht herabhängen und kühlen Sie den Fuß in den ersten Tagen nach der Operation mehrmals am Tag.

 

Machen Sie frühzeitig Bewegungsübungen, bewegen Sie regelmäßig alle Gelenke, die nicht durch den Verband fixiert sind. Gegebenenfalls wird auch Krankengymnastik erforderlich sein.

 

Wenn Sie nach der Operation zunehmende pochende Schmerzen spüren oder der Fuß gerötet und geschwollen ist, sind dies möglicherweise Anzeichen für eine Komplikation. Nehmen Sie in diesem Fall bitte sofort Kontakt mit uns oder mit dem Krankenhaus auf!

 

Weiteres Informationsmaterial zur Fußchirurgie erhalten Sie in der Praxis.